10 Jahre TentBox: Wie zwei Brüder aus fast jedem Auto einen Camper machen
Die Idee zu TentBox entstand auf einem Campingplatz in Frankreich, in einem bis unters Dach vollgepackten Auto, in dem sich zwei Brüder fragten, warum es so viel Aufwand sein musste, einfach nur draußen zu sein. Zehn Jahre später ist daraus die meistverkaufte Dachzelt-Marke Großbritanniens geworden – und die steht seit diesem Jahr auch in deutschen Regalen, unter anderem bei Globetrotter.

Die Idee, die zwei Jahre nicht losließ
2014 liehen sich Ollie und Neill Shurville ein Dachzelt und fuhren durch Frankreich. Zum ersten Mal reisten sie so, wie sie es sich immer vorgestellt hatten: anhalten, wo es ihnen gefiel, an fremden Orten aufwachen, morgens entscheiden, wohin es weitergeht. Unterwegs fiel ihnen noch etwas anderes auf – die Outdoor-Branche hatte sich in zwei Lager geteilt. Auf der einen Seite günstiges Camping, oft umständlich und in die Jahre gekommen. Auf der anderen elitäres Overlanding und Vanlife, teuer und einschüchternd. Die Mitte, in der die meisten Menschen tatsächlich reisen, war leer.
Der Ansatz, den sie daraus ableiteten, war eigenwillig. Wer mehr Zeit draußen verbringen will, besitzt die zwei entscheidenden Dinge meist längst: ein Auto und ein freies Wochenende. Was fehlt, ist ein einfacher Zugang – ohne Spezialwissen, ohne Zweitfahrzeug, ohne wochenlange Planung. Genau diese Lücke wollten die Brüder schließen.
Zwischen der Reise und der Firmengründung lagen zwei Jahre. Eine spontane Urlaubsidee hätte diese Zeit kaum überlebt – diese überlebte, weil sie die beiden nicht mehr losließ. 2016 gründeten sie TentBox und verkauften mit der Classic ihr erstes Modell, die Prototypen aus der Garage, mehr Werkstatt als Firma.

Von einem Raum zu über 80 Mitarbeitern
Die ersten Jahre passten in einen einzigen Raum. 2019 bestand das Unternehmen im Kern aus einem Büro und Dom, dem ersten Mitarbeiter. Heute arbeiten über 80 Menschen für TentBox, der Firmensitz liegt nahe in Southampton, und der Vertrieb reicht längst über Großbritannien hinaus.
Die Richtung geben bis heute dieselben zwei Brüder vor, die damals in Frankreich unterwegs waren. Sie treffen die letzte Entscheidung bei jedem Produkt und wissen aus eigener Erfahrung, wie es sich anfühlt, nach einer langen Arbeitswoche einfach nur losfahren zu wollen. Ergänzt wird das durch die TentBox Community: Neben den Gründern hat sie die Entwicklung der Modelle über die Jahre maßgeblich mitgeprägt, denn Feedback aus der Community ist für TentBox unheimlich wichtig.



Ein Camper aus (fast) jedem Auto
Der Kern der Idee steckt in einem Wort: Kompatibilität. Von Anfang an sollte jedes Modell auf möglichst jedes Fahrzeug passen, nicht nur die teuren Geländewagen. Das war der schwierige Teil – und der, an dem die Brüder festhielten. Ein Dachzelt, das nur aufs passende Auto passt, bedient am Ende nur die, die dieses Auto ohnehin schon haben. Genau diese Exklusivität wollten sie auflösen.
Aufgebaut ist das Zelt je nach Modell in Sekunden bis wenigen Minuten. Drinnen warten eine feste Matratze und ein erhöhter, trockener Schlafplatz mit Abstand zum Boden. So wird aus dem Auto, das ohnehin in der Einfahrt steht, ein Wochenend-Camper – ohne zweites Fahrzeug und ohne Ausbau.
Fünf Modelle, eine Frage
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Hartschale, Aufbau in Sekunden, für zwei Personen.
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Hartschale mit zusätzlichem Dachstauraum.
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leichte Softshell für kompaktes Packmaß
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das größte Modell, bis zu vier Erwachsene, gedacht für Familien.
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rund 33 Kilogramm, eines der leichtesten Dachzelte am Markt, für kleine Autos und Einsteiger.
Welches Modell passt auf mein Fahrzeug?
Dynamische und statische Dachlast sind immer wieder ein Thema bei der Dachzelt-Wahl. Welche Tentbox zu deinem Fahrzeug passt, kannst du direkt hier prüfen.



TentBox in Deutschland – jetzt auch bei Globetrotter
Seit 2025 ist TentBox offiziell auf dem deutschen Markt, 2026 folgte der Einzug bei Globetrotter – ein sichtbarer Schritt im wichtigsten deutschen Outdoor-Fachhandel. Damit steht die britische Marke neben etablierten Namen wie Thule und Vickywood, in einem Feld, das sich schnell füllt. Europaweite Lieferung ist bis auf kleine Ausnahmen möglich.
Für alle, die mit dem Dachzelt liebäugeln, aber weder Van noch Umbau wollen, ist das eine gute Nachricht: Eine bislang vor allem auf der Insel bekannte Marke wird hierzulande greifbar – inklusive Fachhandel + 10 eigenen Showrooms, in dem man die Modelle vor dem Kauf ansehen kann.



40.000 Zelte, 100.000 TentBoxer
Über 40.000 verkaufte Dachzelte und eine Community von 100.000 TentBoxern in ganz Europa stehen für zehn Jahre. Ollie und Neill beschäftigt trotzdem vor allem die Zahl, die sie noch nicht erreicht haben: Ihr erklärtes Ziel ist es, einer Million Menschen zu fünf Millionen weiteren Abenteuern zu verhelfen – eine Zahl, die bewusst gewählt wurde, denn sie zu erreichen würde bedeuten, dass sich die gesamte Kategorie verändert hat, und nicht nur, dass ein einzelnes Unternehmen gewachsen ist.
Wer ein Dachzelt kauft, kauft auch die Firma dahinter – Garantie, Ersatzteile und Ansprechpartner über Jahre. Eine seit zehn Jahren etablierte, gründergeführte Marke ist da eine belastbare Adresse. Wie gut die Zelte im Alltag wirklich sind – Verarbeitung, Aufbau, Preis –, prüfen wir als Nächstes in einem eigenen Test. Mehr zur Marke bis dahin direkt bei TentBox.



TentBox auf dem Caravan Salon Düsseldorf
Du willst die Produkte von TentBox live erleben und dich selbst von der Qualität überzeugen? Dann komm vom 28.8. bis 6.9.2026 zum Caravan Salon Düsseldorf!


