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13 Minuten Lesedauer

Am Feuerring: Japans Norden im Wohnmobil

Vier Wochen Japan-Roadtrip: ein Mietcamper und 34 Nationalparks, von denen man nur einen Bruchteil schafft. Eine Reise über Hokkaidos Vulkane, durch die japanischen Alpen und ans Ufer des Fuji.

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Es zischt. Unter den Sohlen, im hellen Geröll des Asahidake, drückt Dampf durch feine Risse im Gestein, dazu ein Geruch nach faulen Eiern, der mit jedem Schritt tiefer in die Nase kriecht. 2.291 Meter, der höchste Gipfel Hokkaidos – und zugleich ein aktiver Vulkan, einer von vielen auf dieser Reise. Japan liegt auf dem pazifischen Feuerring, jenem Bogen tektonischer Nähte rund um den Ozean, an dem die Erde selten zur Ruhe kommt. Von den 265 Vulkanen des Landes gelten rund 110 als aktiv. Wer hier in die Berge geht, geht fast zwangsläufig über brodelnden Untergrund.

Die meisten Reisenden kommen im Winter, des Pulverschnees wegen, oder sie eilen mit dem Shinkansen von Tempel zu Tempel. Wir wollten das andere Japan: den Sommer im Norden, Berge, Bären, heiße Quellen – und das alles im eigenen Tempo, auf vier Rädern.

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Ein Dicker namens Anthony

Am Anfang stand ein Glücksgriff. Mitten in Shinjuku, dem Viertel der Neonschilder und Karaokebars, hatte ein kleiner Verleih mit gerade einmal zwei Fahrzeugen noch einen bezahlbaren Camper frei. Am Abholtag bogen wir aus dem Gewühl in eine ruhige Seitenstraße, und dort wartete er schon: „Anthony“, keine fünf Meter lang, von außen so übersichtlich wie fast alle Autos in Japan, von innen überraschend geräumig für drei Personen. Gut 110 Euro pro Tag, vergleichsweise günstig. Gebucht für zwei Wochen, mit dem Plan, von Tokio die Ostküste hinauf bis nach Hokkaido zu fahren.

Einen Camper zu mieten, ist in Japan unkompliziert, ein paar Wochen Vorlauf vorausgesetzt. In Tokio, Osaka oder Sapporo gibt es reichlich Anbieter, viele gewähren ab einer Woche Rabatt. Eine Hürde bleibt: Manche kleineren Verleiher kommunizieren ausschließlich auf Japanisch, ohne Sprachkenntnisse kommt man dort nicht weiter. Es finden sich aber genug Stationen, die Anfragen auf Englisch beantworten.

Vor der ersten Fahrt steht der Papierkram. Der internationale Führerschein wird in Japan nicht anerkannt. Zusätzlich zum nationalen Führerschein braucht man eine beglaubigte japanische Übersetzung, die man am besten schon vor der Reise besorgt. Wer das versäumt, bekommt sie vor Ort beim japanischen Automobilverband JAF, in Tokio oft binnen weniger Stunden. Dazu der Linksverkehr: gewöhnungsbedürftig, aber der defensive, geduldige Fahrstil macht die Umstellung leichter, als man denkt.

Wer mit dem Camper reist, gewöhnt sich rasch an einen anderen Takt. Der Tag richtet sich nicht nach Check-in-Zeiten, sondern nach Licht, Wetter und der nächsten Wanderung. Geld geht zwar zügig weg, vor allem für Sprit und Fähren – dafür entscheidet man jeden Morgen neu, wohin es geht, und hält dort, wo es sich lohnt.

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Nach Norden, über die Straße von Tsugaru

Wir schlängelten uns aus Tokio hinaus, die erste Großstadt-Erfahrung im Linksverkehr inklusive. Kaum lag die Metropole hinter uns, schoben sich die ersten Bergketten an den Horizont. Mitte Juni, zwischen 20 und 25 Grad, die Sonne im Rücken. Wir legten nur wenige Stopps ein und erreichten am dritten Tag die Nordspitze Honshus. In Ōma kauften wir am Schalter ohne Umstände das Ticket für die Fähre nach Hakodate auf Hokkaido. Die Überfahrt über die Straße von Tsugaru bringt einen vom dicht bebauten Honshu hinüber in einen spürbar anderen Norden: kühler, weiter, leerer. Wer es eilig hat, nimmt ab Tokio das Flugzeug oder den Shinkansen und mietet erst in Sapporo ein Fahrzeug.

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Hokkaido, das grüne Japan

Hokkaido, die nördlichste der vier Hauptinseln, ist im Winter Ski- und Snowboardrevier, im Sommer eine Einladung zum Wandern und Radfahren – für Anfänger wie für Geübte. Die milde Saison reicht von Juni bis Oktober; Ende Juni beginnt die Lavendelblüte, und viele Nationalparks zeigen sich von ihrer besten Seite. Was sofort auffällt: Die Straßen ziehen sich oft kilometerweit schnurgerade durchs Land, alles wirkt geordnet, weiträumig, eigen. Man fährt, und die Landschaft tut den Rest.

Versorgt ist man dabei fast überall: Die allgegenwärtigen Konbini, die kleinen Rund-um-die-Uhr-Läden von Lawson, 7-Eleven oder FamilyMart, liefern warmes Essen, Kaffee und Bargeld aus dem Automaten. Für ein Leben auf vier Rädern sind sie eine verlässliche Lebensader.

Im Daisetsuzan-Nationalpark, dem größten Schutzgebiet der Insel, begann die Vulkanwanderei mit dem Asahidake. Eine Gondel nimmt einem den ersten Höhenmeter ab, dann übernehmen die Beine. Doch dunkle Wolken zogen auf, die Sicht wurde schlechter, der Wind stärker. Bis zum Gipfel trugen uns die Füße trotzdem; ein kurzes Foto im Sturm, dann der zügige Rückzug vor der Wolkenfront. Bei besserem Wetter wäre es eine der schönsten Touren der Reise gewesen.

Unweit davon der Tokachidake, bekannt für die Aussicht über die vulkanische Landschaft. Auch er zeigte sich an diesem Tag im Dunst, dazu ein kräftiger Schwall Schwefel in der Luft. Schritt für Schritt ging es dennoch hinauf, im Windschatten der Felsen ein knappes Mittagessen, ringsum graues Nichts. Manchmal ist der Weg das Ziel, und an diesem Tag war er es ganz.

Der Akan-Mashu-Nationalpark zählt mit dem Daisetsuzan zu den ältesten Hokkaidos: vulkanische Hänge, Seen, Wildtiere. Auf dem rund elf Kilometer langen Meakan Loop Trail reihen sich Warnschilder – „Vorsicht Schwefel“, „Auf Warnsignale achten“ –, und doch wurde der Aufstieg diesmal belohnt. Oben Sicht in alle Richtungen, darunter ein Krater, der zischte, dampfte und stank. Über die Rückseite ging es zurück ins grüne Tal.

Was nach solchen Tagen hilft, ist ein Bad. Mehr als 2.000 heiße Quellen verdankt Japan seiner vulkanischen Unruhe; viele Onsen liegen unter freiem Himmel, kostenlos, mit Blick ins Grüne. Die Badekultur erschließt sich durch Zuschauen: einfach den anderen Gästen folgen. Die nehmen die Unsicherheit von Fremden meist mit einem freundlichen Nicken hin – und nach und nach löst sich die Anspannung aus den Beinen. Draußen kühlt die Bergluft, im Becken bleibt es heiß; ein Gegensatz, an den man sich gewöhnen könnte.

Zwischen den kargen Vulkanhängen wirkt die Gegend um Biei wie ein Kontrastprogramm: bunte Blumenfelder, dazu ein Krokettenburger am Straßenrand. Ein kurzer, freundlicher Halt, bevor es weitergeht.

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Glöckchen gegen Bären

Bei jedem Schritt schaukelt das Glöckchen am Rucksack und schickt seinen hellen Ton in den Wald. Der Shiretoko-Nationalpark, eine der abgelegensten Regionen des Landes, beherbergt Japans größte Population an Braunbären; zwischen Mai und Juli sind die Tiere an der Nordostspitze besonders aktiv. In jedem noch so kleinen Laden gibt es die Glocken zu kaufen, die Bären vorwarnen sollen, statt sie zu überraschen. Ob sie im Ernstfall hilft, sei dahingestellt – ein Andenken fürs Regal ist sie allemal.

Neben dem Furepe-Wasserfall führt der Weg zur Fünf-Seen-Wanderung. In der Bärensaison von Mai bis Juli ist die große Runde nur mit Guide erlaubt; die kurze Schleife bis zum ersten See bleibt eine günstige Alternative. Einen Bären bekamen wir nicht zu Gesicht – in den Infozentren aber hängen tagesaktuelle Sichtungen aus. Immerhin auf ihren Spuren gewesen zu sein.

Weil ein Land wie dieses täglich Neues auftischt, verlängerten wir Anthony um eine weitere Woche und buchten die nicht eben billige Nachtfähre von Otaru nach Niigata, knapp 300 Euro. Das Ziel: die Alpen.

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Übernachten für lau: die Michi no Eki

Das Stichwort für Vanlife in Japan heißt Michi no Eki. Dahinter verbergen sich Rastplätze, auf denen man kostenlos übernachten darf, zu finden in fast jedem noch so kleinen Ort. Mindestens gepflegte Toiletten gehören dazu, oft auch Automaten für Snacks und Getränke, eine Stelle zum Auffüllen von Trinkwasser, mancherorts Duschen. An den größeren Plätzen verkaufen Läden lokale Produkte – und es gibt Stempel. Ein leeres Heft zum Sammeln gehört ins Gepäck. Allein ist man dort selten: Japanerinnen und Japaner jeden Alters stehen mit den unterschiedlichsten Fahrzeugen daneben, und niemand schaut schief, wenn man auf dem Parkplatz Nudeln kocht. Japan gilt als sicheres Reiseland, das gilt auch fürs Übernachten. Der einzige Haken ist der Müll: Eimer sind rar, also besser nicht zu lange sammeln. Wer mehr Komfort möchte, fährt einen Campingplatz an. Und ein praktischer Hinweis für den Abend: In ländlichen Gegenden schließen manche Tankstellen früh – das sollte man bei längeren Etappen einrechnen.

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Die japanischen Alpen

Dass Japan eigene Alpen hat, und gar nicht so weit von Tokio, überrascht viele. Das Gefühl dort ist ein anderes als in Hokkaido und doch seltsam vertraut, fast wie daheim: sattes Grün, blauer Himmel, hohe Grate. In Hakuba am Nordrand der Kette, einst Austragungsort der Olympischen Winterspiele 1998, brachte uns eine Gondel hinauf zum Happo-Teich. Zwischen Alpenblumen lag plötzlich Schnee auf dem Weg – im Juni hatten wir damit nicht gerechnet. Diesmal verzichteten wir vernünftigerweise auf den Gipfel; dafür Sonne, weite Sicht und eine schöne, gut machbare Tour.

Weiter südlich liegt das Tal von Kamikōchi, mit Blick auf die umliegende Bergwelt. Privatautos sind hier verboten; man stellt den Wagen auf einem der Parkplätze ab und nimmt den Bus bis zum Besucherzentrum nahe der vielfotografierten Kappabashi-Brücke. Dort drängen sich die Menschen – wer rasch weiterwandert, lässt den Trubel erstaunlich schnell hinter sich. Auch hier bimmelte das Bärenglöckchen; die einzige tierische Begegnung aber war eine Horde Affen, die ungerührt am Wegrand turnte.

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Der Fuji, beim zweiten Versuch

Vor dem Abschied von Anthony stand noch ein Name auf der Liste: der Fuji, mit 3.776 Metern Japans höchster Berg. Bei der Ankunft hing er vollständig in Wolken, nichts zu sehen. So wollten wir uns nicht verabschieden, also blieben wir auf einem nahen Rastplatz und verschoben das Glück auf den Morgen. Um sechs schrillte der Wecker durch den dunklen Camper. Ein Spalt im Rollladen, ein Blick nach oben – das könnte etwas werden. Am Ufer des Kawaguchi-Sees, wo tags zuvor nur eine graue Wand gestanden hatte, zeichneten sich nun die Umrisse des Bergs ab. Frühstück mit Aussicht, ein passender Schlusspunkt.

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Vom Camper in die Stadt

Zu einer Japan-Reise gehören die Städte ebenso wie die Vulkane – und dort ist man ohne Auto besser dran. Es erwartet einen ein dichtes Nebeneinander: Tempel neben Wolkenkratzern, schmale Gassen neben Neonfluten, dazu Essen, das den Umweg lohnt. Den Camper lässt man dafür am Stadtrand stehen oder gibt ihn ganz zurück; in den engen, dicht getakteten Vierteln wäre er eher Last als Freiheit. Fortbewegen tut man sich am besten mit den Öffentlichen. Bezahlt wird mit Prepaid-Karten wie Suica oder Pasmo, die man beim Betreten und Verlassen der Stationen auf einen Sensor legt; den Rest erledigt das Guthaben. Die Karten gibt es an den Bahnhöfen oder, je nach Gerät, fürs Smartphone, und dieselbe Karte funktioniert in vielen Städten.

Gerade Tokio gleicht unter der Erde mancherorts einem Einkaufszentrum mit dreißig Ausgängen; wer die Route vorab mit Google Maps plant, behält den Überblick. Geht doch etwas schief, öffnet sich am Ticketautomaten ein kleines Fenster, und dahinter sitzt jemand, der weiterhilft. Zwischen Tokio, Osaka und Kyoto verkehrt der Shinkansen, auf die Minute pünktlich und im Wagen fast durchgehend ruhig; Tokio–Osaka kostet gut 80 Euro. Ob sich ein Rail Pass lohnt, rechnet man besser vorher durch – mit langsameren Zügen oder Bussen ist man günstiger unterwegs.

Zurückkommen, das nächste Heft füllen

Wenige Länder halten Moderne und Tradition so dicht nebeneinander aus. In vier Wochen sahen wir nur einen Bruchteil der 34 Nationalparks; der Süden mit den subtropischen Inseln Okinawas blieb offen, ganz zu schweigen von den anderen Jahreszeiten, in denen dieselbe Landschaft wieder anders aussieht. Genug Gründe also, zurückzukehren – und das nächste Stempelheft zu füllen.

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Häufige Fragen (FAQ)

Braucht man für ein Wohnmobil in Japan einen internationalen Führerschein? Nein. Der internationale Führerschein wird in Japan nicht anerkannt. Nötig ist eine beglaubigte japanische Übersetzung des nationalen Führerscheins, mitsamt dem Original. Diese Übersetzung besorgt man am besten schon vor der Reise; alternativ stellt sie der Automobilverband JAF vor Ort aus, in Tokio meist innerhalb weniger Stunden.

Was kostet ein Wohnmobil in Japan? Die Preise hängen von Fahrzeug, Saison und Mietdauer ab. Kompakte Camper für zwei Personen starten je nach Anbieter bei rund 26 Euro pro Nacht, größere Modelle mit Bad und mehreren Betten liegen deutlich höher. Ab einer Woche gewähren viele Vermieter Rabatt. Reisende auf dieser Tour zahlten für einen kleinen Camper rund 110 Euro pro Tag.

Darf man in Japan frei stehen oder wild campen? Wildcampen ist in Japan nicht erlaubt. Kostenlos oder sehr günstig übernachtet man stattdessen auf den staatlich geförderten Rastplätzen, den Michi-no-eki – vorausgesetzt, die Campingmöbel bleiben im Fahrzeug. Mehr Komfort bieten reguläre Campingplätze, die man in der Regel reservieren sollte.

Was sind Michi no Eki? Michi no Eki sind Rastplätze entlang japanischer Straßen, auf denen man mit dem Camper kostenlos übernachten darf. Sie verfügen mindestens über Toiletten, oft auch über Getränke- und Snackautomaten, Trinkwasser und mancherorts Duschen. An größeren Stationen gibt es Läden mit regionalen Produkten – und Sammelstempel.

Wann ist die beste Reisezeit für einen Camper-Roadtrip in Japan? Für Hokkaido eignen sich die milden Monate von Juni bis Oktober; Ende Juni beginnt die Lavendelblüte. Zum Wandern auf den Hauptinseln sind Frühling und Herbst ideal. Die Kirschblüte zieht von Süden (ab Mitte März) nach Norden (Ende April). Den Fuji besteigt man nur im Juli und August, und das nur mit Reservierung.

Wie erreicht man Hokkaido mit dem Wohnmobil? Mit der Autofähre, etwa von Ōma an der Nordspitze Honshus nach Hakodate. Ob Fährfahrten erlaubt sind, klärt man vorab mit dem Vermieter. Wer schneller im Norden sein will, fliegt oder nimmt den Shinkansen ab Tokio und mietet das Fahrzeug erst in Sapporo.

Worauf muss man beim Autofahren in Japan achten? In Japan herrscht Linksverkehr, der Fahrstil ist defensiv, gehupt wird selten. Die Promillegrenze liegt bei 0,0. An vielen Tankstellen wird man bedient, statt selbst zu tanken; Bargeld ist sinnvoll, da nicht überall Karten akzeptiert werden. Außerdem gibt es Mautstrecken, und in ländlichen Gegenden schließen manche Tankstellen früh.

Welche Nationalparks lohnen sich auf Hokkaido? Empfehlenswert sind der Daisetsuzan-Nationalpark mit dem Asahidake (2.291 m), der Akan-Mashu-Nationalpark mit dem Meakan-Vulkan und der abgelegene Shiretoko-Nationalpark, der Japans größte Braunbären-Population beherbergt. Bären sind dort vor allem von Mai bis Juli aktiv – ein Glöckchen am Rucksack ist üblich.


Text: Sandra Königs, Franziska Noll
Fotos: © Niklas Voeckler